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	<title>Militärangehöriger &#8211; Böhmische Höhne</title>
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	<description>Die Ahnengeschichte der Höhne-Familien in Böhmen: Eine facettenreiche Sammlung von Forschungsergebnissen, Anekdoten und historischen Dokumenten.</description>
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		<title>Johann Georg Höhne und die französischen Truppen in Leukersdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 16:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Johann Georg Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Leukersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Militärangehöriger]]></category>
		<category><![CDATA[Schlacht bei Kulm]]></category>
		<category><![CDATA[französische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleonischer Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Plünderung]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Geschichte der Familie Höhne gibt es viele bemerkenswerte Persönlichkeiten und Ereignisse. Eines davon ist die Geschichte von Johann Georg Höhne, einem mutigen Mann, der in einer Zeit der Unsicherheit und des Krieges standhaft blieb. Am 30. August 1813, inmitten der Wirren der&#160;Napoleonischen Kriege, kamen französische Truppen unerwartet in das böhmische Dorf&#160;Leukersdorf. Sie waren <a class="read-more" href="https://fhoe.de/orte/leukersdorf/johann-georg-hoehne-und-die-franzoesischen-truppen-in-leukersdorf/">READ MORE</a>]]></description>
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<p>In der Geschichte der Familie Höhne gibt es viele bemerkenswerte Persönlichkeiten und Ereignisse. Eines davon ist die Geschichte von Johann Georg Höhne, einem mutigen Mann, der in einer Zeit der Unsicherheit und des Krieges standhaft blieb.</p>



<p>Am 30. August 1813, inmitten der Wirren der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koalitionskriege" target="_blank">Napoleonischen Kriege</a>, kamen französische Truppen unerwartet in das böhmische Dorf&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cermn%C3%A1_(Libouchec)" target="_blank">Leukersdorf</a>. Sie waren auf der Flucht von der&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Kulm" target="_blank">Schlacht bei Kulm</a>&nbsp;und lagerten auf den Feldern der Wirtschaften von <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.77741889731672,0.6247347456104697,23.885039468134835,2.7692133380970096&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leukersdorf Nr. 23 und 24</a>. Die Ankunft der Truppen brachte Chaos und Angst mit sich, und viele Dorfbewohner flohen vor den herannahenden Soldaten.</p>



<p>Johann Georg Höhne, geboren am 13. August 1767 in Leukersdorf und gestorben am 14. Januar 1850 ebenda, war eine Ausnahme. Er hatte 12½ Jahre bei den &#8222;Kaiserlichen&#8220; (österreichischen Truppen) gedient und konnte sich in mehreren Sprachen verständigen, darunter Französisch. Dies ermöglichte ihm, mit den französischen Soldaten zu kommunizieren und im Dorf zu bleiben, während die meisten anderen Bewohner flohen.</p>



<p>Die französischen Truppen nahmen viele Güter aus dem Dorf mit bzw. plünderten sie. Die verfolgenden österreichischen Truppen setzten den fliehenden Franzosen bis nach Deutsch-Kahn nach, sahen aber aufgrund ihrer eigenen geschwächten Verfassung von einer weiteren Verfolgung ab. Am nächsten Morgen zogen die französischen Truppen ungehindert weiter über Schneeberg nach Sachsen.</p>



<p>Die Geschichte von Johann Georg Höhne zeigt den Mut und die Standhaftigkeit eines Mannes inmitten der Wirren des Krieges und ist ein Beispiel für die vielfältigen persönlichen Geschichten, die die Geschichte einer Familie ausmachen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">Abschriften aus dem Gedenkbuch und der Gemeinderechnung mit Ergänzungen von Wenzel Plaschke: Die Franzosen in Leukersdorf 1813. In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 8. Jahrgang, 1928, 4. Heft. Selbstverlag, 1928, S. 183 f.</li>



<li class="has-small-font-size">Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Josef Hoëné-Wronski: Ein bemerkenswerter Ahne der Höhne-Familie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 14:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anton Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Hoëné-Wronski]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematiker]]></category>
		<category><![CDATA[Militärangehöriger]]></category>
		<category><![CDATA[Philosoph]]></category>
		<category><![CDATA[Wolsztyn]]></category>
		<category><![CDATA[Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Geschichte der Familie Höhne gibt es viele bemerkenswerte Persönlichkeiten, und eine davon ist&#160;Josef Maria Hoëné-Wroński. Geboren am 23. August 1776 in Wolsztyn, Polen-Litauen, war er ein Philosoph und Mathematiker, der einen bedeutenden Einfluss auf seine Zeitgenossen hatte. Josef Höhne, später bekannt als Josef Hoëné-Wroński, wurde in eine Familie hineingeboren, die ihren Ursprung in <a class="read-more" href="https://fhoe.de/personen/anton-hoehne/josef-hoene-wronski-ein-bemerkenswerter-ahne-der-hoehne-familie/">READ MORE</a>]]></description>
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<p>In der Geschichte der Familie Höhne gibt es viele bemerkenswerte Persönlichkeiten, und eine davon ist&nbsp;Josef Maria Hoëné-Wroński. Geboren am 23. August 1776 in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolsztyn" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolsztyn</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polen-Litauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polen-Litauen</a>, war er ein Philosoph und Mathematiker, der einen bedeutenden Einfluss auf seine Zeitgenossen hatte.</p>



<p>Josef Höhne, später bekannt als Josef Hoëné-Wroński, wurde in eine Familie hineingeboren, die ihren Ursprung in Nordböhmen hatte. Sein Vater,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_H%C3%B6hne_(Baumeister)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anton Höhne</a>, war ein erfolgreicher Architekt und Baumeister in Polen. Trotz des Wunsches seines Vaters, einen anderen Weg einzuschlagen, entschied sich Josef für eine militärische Karriere. Um sich dem Einfluss seines Vaters zu entziehen, trat er unter dem Pseudonym Wronski in den Militärdienst ein, ein Name, den er später neben oder in Kombination mit seinem Geburtsnamen Höhne verwendete.</p>



<p>Nach seiner Ausbildung im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kadettenanstalt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kadettenkorps</a> in Warschau diente Josef als Artillerieoffizier in der polnischen Armee. Er nahm am&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ko%C5%9Bciuszko-Aufstand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kościuszko-Aufstand</a>&nbsp;teil und geriet in russische Gefangenschaft. Er wurde zum Dienst in der russischen Armee verpflichtet und nach dem Tod seines Vaters ehrenvoll entlassen.</p>



<p>Josef erbte ein beträchtliches Vermögen und widmete sich nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst fortan dem Studium der Philosophie und des Rechts an verschiedenen deutschen Universitäten. Er zeigte ein besonderes Interesse an den Lehren von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immanuel Kant</a>.</p>



<p>Im Jahr 1800 zog Josef nach Frankreich und schloss sich den Freiheitskämpfen der Dąbrowski-Legionen für Polen an. Allerdings kehrte er bald zu seinen philosophischen und wissenschaftlichen Studien zurück. Im Jahr 1803 hatte er eine Art &#8222;Erleuchtung&#8220;, die ihn dazu inspirierte, eine &#8222;absolute&#8220; Philosophie zu entwickeln. Bis zum Jahr 1810 war Josef hauptsächlich in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marseille" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marseille</a> ansässig. Dort arbeitete er am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Observatoire_de_Marseille" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Observatoire de Marseille</a> und heiratete die Tochter eines Astronomen. Allerdings verlor er seine Position am Observatorium und verbrachte den Großteil seines weiteren Lebens als unabhängiger Gelehrter, vorwiegend in Paris.</p>



<p>Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, unterrichtete er zunächst Mathematik in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montmartre" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Montmartre</a>. Im Jahr 1812 machte er die Bekanntschaft von Pierre Arson, einem Geschäftsmann, der sich als begeisterter Schüler von Wroński erwies. Arson unterstützte Wroński großzügig finanziell, was Wroński über mehrere Jahre hinweg eine gewisse finanzielle Sicherheit bot.</p>



<p>In der Mathematik ist Josef für die Vorstellung einer Reihenentwicklung für Funktionen bekannt, deren Koeffizienten heute als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wronski-Determinante" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wronski-Determinanten</a> bezeichnet werden. Trotz seiner Beiträge stieß seine Arbeit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf Ablehnung. Sein erstes Buch wurde so negativ aufgenommen, dass er seine Position am Observatorium aufgeben musste.</p>



<p>Trotz der Ablehnung seiner Arbeiten hatte Wroński einen großen Einfluss auf seine Zeitgenossen. Er beeinflusste unter anderem die polnischen Dichter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Mickiewicz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Adam Mickiewicz</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zygmunt_Krasi%C5%84ski" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zygmunt Krasiński</a> sowie die Philosophen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bronislaw_Ferdynand_Trentowski" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bronislaw Ferdynand Trentowski</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karol_Libelt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karol Libelt</a>.</p>



<p>Josef starb im August 1853 in Frankreich.</p>



<p>Seit 2008 trägt der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/(33017)_Wro%C5%84ski" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Asteroid (33017) Wroński</a>&nbsp;seinen Namen.</p>



<p>Die Geschichte von Josef Hoëné-Wroński ist ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte der Familie Höhne und ein Beweis für die vielfältigen Talente und Interessen, die in dieser Familie zu finden sind.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seite „Josef Hoëné-Wronski“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. URL:&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ho%C3%ABn%C3%A9-Wronski" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ho%C3%ABn%C3%A9-Wronski</a></li>



<li>Seite &#8222;Jozéf-Maria Hoëné de Wronski&#8220;. URL:&nbsp;<a href="https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Wronski/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Wronski/</a></li>



<li>Beitragsbild: <a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/fr/deed.de" target="_blank">CC BY-SA 2.0 FR</a>: Rama: Wikimedia Commons. URL: <a rel="noreferrer noopener" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jozef_Maria_Ho%C3%ABn%C3%A9-Wronski--Laurent-Charles_Mar%C3%A9chal_mg_9487.jpg" target="_blank">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jozef_Maria_Ho%C3%ABn%C3%A9-Wronski&#8211;Laurent-Charles_Mar%C3%A9chal_mg_9487.jpg</a></li>
</ul>
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