<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Numismatiker &#8211; Böhmische Höhne</title>
	<atom:link href="https://fhoe.de/category/berufe-taetigkeiten/numismatiker/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://fhoe.de</link>
	<description>Die Ahnengeschichte der Höhne-Familien in Böhmen: Eine facettenreiche Sammlung von Forschungsergebnissen, Anekdoten und historischen Dokumenten.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Nov 2024 21:36:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>
	<item>
		<title>Münzenfund beim Brunnenbau bei Emil Höhne</title>
		<link>https://fhoe.de/personen/emil-hoehne/muenzenfund-beim-brunnenbau-bei-emil-hoehne/</link>
					<comments>https://fhoe.de/personen/emil-hoehne/muenzenfund-beim-brunnenbau-bei-emil-hoehne/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 19:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Emil Dašatko]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Gendarmeriewachtmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Gratschen]]></category>
		<category><![CDATA[H. Wodiczka]]></category>
		<category><![CDATA[Numismatiker]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Grabungsarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gratschen Nr. 1]]></category>
		<category><![CDATA[Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Meißner Groschen]]></category>
		<category><![CDATA[Münze]]></category>
		<category><![CDATA[Münzenfund]]></category>
		<category><![CDATA[Schwertgroschen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fhoe.de/?p=386</guid>

					<description><![CDATA[Im böhmischen Ort Gratschen (tschechisch Radešín) wurden im Juli 1929 auf dem Anwesen Gratschen Nr. 1 von Emil Höhne bei Grabungsarbeiten für einen Brunnen etwa 60 gleichartige alte Silbermünzen entdeckt. Die Münzen befanden sich in einem bemerkenswert guten Zustand, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise einmal vergraben wurden, um sie zu schützen oder zu verbergen. <a class="read-more" href="https://fhoe.de/personen/emil-hoehne/muenzenfund-beim-brunnenbau-bei-emil-hoehne/">READ MORE</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im böhmischen Ort Gratschen (tschechisch <em>Radešín</em>) wurden im Juli 1929 auf dem Anwesen <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_6328-1_1&amp;extent=19.664177814376107,17.04070678568894,28.05875252283919,21.446724105644428&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gratschen Nr. 1</a> von Emil Höhne bei Grabungsarbeiten für einen Brunnen etwa 60 gleichartige alte Silbermünzen entdeckt. Die Münzen befanden sich in einem bemerkenswert guten Zustand, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise einmal vergraben wurden, um sie zu schützen oder zu verbergen. </p>



<p>Durch einen Herausgeber einer Münzzeitschrift, H. Wodiczka aus Budweis, konnten die Münzen als &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner_Groschen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meißner Groschen</a>&#8222;, genauer als &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertgroschen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwertgroschen</a>&#8220; bestimmt werden, die gemäß der Münzordnung von 1456 geprägt wurden. Diese Münzbezeichnung lautet offiziell &#8222;Grossus March. Misnensis&#8220;.</p>



<p>Der Ausdruck &#8222;Grossus March. Misnensis&#8220; ist aus dem Lateinischen abgeleitet und kann in folgende Bestandteile zerlegt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grossus</strong>: Dieser Begriff bezieht sich auf eine mittelalterliche Münze, bekannt als &#8222;Groschen&#8220; im Deutschen. Ein Groschen war eine gängige Silbermünze in vielen europäischen Regionen während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.</li>



<li><strong>March.</strong>: Dies ist eine Abkürzung für &#8222;Marchia&#8220; oder &#8222;Mark&#8220;, die auf eine Grenzregion oder ein Grenzgebiet hinweist. Im mittelalterlichen Europa bezeichnete eine Mark oft ein Grenzgebiet oder eine Grenzprovinz.</li>



<li><strong>Misnensis</strong>: Dies bezieht sich auf die Stadt Meißen in Sachsen, Deutschland. &#8222;Misnensis&#8220; ist das lateinische Adjektiv für &#8222;aus Meißen&#8220; oder &#8222;zugehörig zu Meißen&#8220;.</li>
</ul>



<p>Zusammengenommen bedeutet &#8222;Grossus March. Misnensis&#8220; also &#8222;Meißner Groschen&#8220; oder &#8222;Groschen der Mark Meißen&#8220;. Es handelt sich dabei um eine Münze, die im mittelalterlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Sachsens#Das_s%C3%A4chsische_Kurf%C3%BCrstentum_bis_zur_Leipziger_Teilung_(1423_bis_1485)">Herzogtum Sachsen</a>, speziell in der Region um <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meißen</a>, geprägt wurde. Der Meißner Groschen war eine bedeutende und weit verbreitete Münze in Mitteleuropa während des Mittelalters.</p>



<p>Durch die Bemühungen des Gendarmeriewachtmeisters Emil Dašatko in Aussig wurden 40 der gefundenen Münzen dem Aussiger Museum übergeben und dort ausgestellt.</p>



<p>Solche Funde sind für Historiker, Archäologen und Numismatiker von großer Bedeutung, da sie Licht auf historische Handelsrouten, Wirtschaftssysteme und soziokulturelle Aspekte einer Region oder eines Zeitraums werfen können. Der Münzenfund in Gratschen ist ein Zeugnis der Vergangenheit und bietet einen Einblick in die Münzprägung und Wirtschaft des 15. Jahrhunderts in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast</h2>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://fhoe.de/wp-content/uploads/2024/11/Audio-Muenzenfund-beim-Brunnenbau-bei-Emil-Hoehne-en.wav"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size"><em>Mitteilungen: Münzenfund.</em>&nbsp;In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 9. Jahrgang, 1929, 3. Heft. Selbstverlag, 1929, S. 143.</li>



<li class="has-small-font-size">im Text verlinktes Kartenmaterial des tschechischen <a rel="noreferrer noopener" href="https://geoportal.cuzk.cz/" target="_blank">Geoportals ČÚZK</a></li>



<li class="has-small-font-size">Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Die Audiodatei, einschließlich der darin enthaltenen Stimmen, wurde mittels KI-Technologie von NotebookLM generiert. Dabei kann es zu Fehlern und Audiostörungen kommen. Diese Audiofolge bieten keine umfassende oder objektive Betrachtung eines Themas, sondern geben lediglich den Inhalt der genutzten Quellen wieder. Derzeit ist diese Audiodatei ausschließlich in englischer Sprache verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://fhoe.de/personen/emil-hoehne/muenzenfund-beim-brunnenbau-bei-emil-hoehne/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://fhoe.de/wp-content/uploads/2024/11/Audio-Muenzenfund-beim-Brunnenbau-bei-Emil-Hoehne-en.wav" length="24844844" type="audio/wav" />

			</item>
	</channel>
</rss>
