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	<title>Josef Höhne &#8211; Böhmische Höhne</title>
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	<description>Die Ahnengeschichte der Höhne-Familien in Böhmen: Eine facettenreiche Sammlung von Forschungsergebnissen, Anekdoten und historischen Dokumenten.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 01 Jun 2025 16:29:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ignatz Höhne und die Kohleförderung in Türmitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 21:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bergarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Ignatz Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Höhne]]></category>
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					<description><![CDATA[Im böhmischen Ort Türmitz (tschechisch Trmice), der an der westlichen Stadtgrenze von Aussig (tschechisch Ústí nad Labem) an einer Flussschleife der Biela (tschechisch Bílina) liegt, spielten Mitglieder einer Höhne-Familie im Kontext der Kohlenförderung eine Rolle. Ignatz Höhne, ein Grundbesitzer, war einer der Pioniere bei der Erschließung der Braunkohlevorkommen in der Region. Gemeinsam mit dem Seifensieder <a class="read-more" href="https://fhoe.de/personen/josef-hoehne/ignatz-hoehne-und-die-kohlefoerderung-in-tuermitz/">READ MORE</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im böhmischen Ort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Trmice" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Türmitz</a> (tschechisch <em>Trmice</em>), der an der westlichen Stadtgrenze von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Ast%C3%AD_nad_Labem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aussig</a> (tschechisch <em>Ústí nad Labem</em>) an einer Flussschleife der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%ADlina_(Fluss)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Biela</a> (tschechisch <em>Bílina</em>) liegt, spielten Mitglieder einer Höhne-Familie im Kontext der Kohlenförderung eine Rolle. </p>



<p>Ignatz Höhne, ein Grundbesitzer, war einer der Pioniere bei der Erschließung der Braunkohlevorkommen in der Region. Gemeinsam mit dem Seifensieder Franz Anton Meixner begann er 1798, ein Braunkohlenlager auf der Flur Rabenei auszubeuten. Die Beteiligung Höhnes markierte den Beginn einer intensiveren und gezielten Nutzung der Kohleressourcen in der Gegend, die zuvor eher beiläufig erfolgte.</p>



<p>Ignatz Höhne verstarb 1815 im Alter von 73 Jahren. Sein Leben wurde von einer schweren Tragödie überschattet, da er kurz zuvor den Tod seines Sohnes Josef Höhne verkraften musste. Josef Höhne, der das väterliche Anwesen und die Kohlegrube übernehmen sollte, kam am 4. März 1814 im Alter von nur 33 Jahren bei einem Bergwerksunglück ums Leben. Die Todesursache war eine Vergiftung durch Kohlendunst im Schacht, was auf die damals mangelnden Sicherheitsstandards im Bergbau hinweist. Dieser Vorfall verdeutlicht exemplarisch die Gefahren, mit denen die ersten Kohlenarbeiter, die zumeist Handwerker oder Landwirte ohne bergmännische Vorkenntnisse waren, bei der Förderung konfrontiert waren.</p>



<p>Eine Vergiftung durch Kohlendunst im Kohlebergbau (auch &#8222;Wetterschlag&#8220; genannt) entsteht, wenn sich giftige Gase wie Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid (CO₂) oder Methan (CH₄) in der Grube ansammeln. Besonders gefährlich ist Kohlenmonoxid, da es farb- und geruchlos ist und den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Dies führt zunächst zu Kopfschmerzen und Schwindel, später zu Bewusstlosigkeit und Atemlähmung, was ohne Rettung tödlich endet. Kohlendioxid ist ebenfalls riskant, da es schwerer als Luft ist und den Sauerstoff in der Atemluft verdrängt, was eine Erstickung ohne Vorwarnung zur Folge haben kann. Methan wiederum ist zwar nicht direkt giftig, kann aber in hohen Konzentrationen explosionsgefährlich sein. Eine Vergiftung verläuft meist schleichend: Zunächst treten Müdigkeit und Kopfschmerzen auf, dann Atemnot und Bewusstlosigkeit. Ohne rechtzeitige Rettung führt die Erstickung oder Vergiftung zum Tod. Um dies zu verhindern, werden im modernen Bergbau Lüftungssysteme eingesetzt, die für frische Luft sorgen, sowie CO-Warngeräte und Atemschutzgeräte, die den Bergleuten im Notfall Schutz bieten.</p>



<p>Die Kohleförderung in Türmitz nahm bereits Ende des 18. Jahrhunderts ihren Anfang und gewann insbesondere im 19. Jahrhundert erheblich an wirtschaftlicher Bedeutung. Zu Beginn wurde die Kohle primär von lokalen Handwerkern und Landarbeitern erschlossen, die aufgrund fehlender bergmännischer Erfahrung häufig Unfällen ausgesetzt waren. 1827 kam es beispielsweise zu einem schweren Schachteinsturz, bei dem zwei Arbeiter erst nach vier Tagen lebend geborgen wurden. Die Kohleförderung wurde im Laufe der Zeit professionalisiert, besonders unter der Leitung der gräflichen Familie von Nostitz. Graf Albert von Nostitz setzte ab 1841 verstärkt auf den systematischen Kohleabbau, indem er technische Neuerungen einführte und den Abtransport per Bahn ermöglichte. Bereits 1862 waren 160 Bergleute in Türmitz tätig, und die jährliche Fördermenge betrug 1,33 Millionen Zentner. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erreichte die Kohleförderung mit einer Produktion von 2,75 Millionen Doppelzentnern unter Gräfin Maria Antonia Gabriele Sylva-Tarouca einen neuen Höhepunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast</h2>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://fhoe.de/wp-content/uploads/2025/05/Audio-Hoehne-Familie-und-Kohlefoerderung-in-Tuermitz.wav"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anton Tscherney, In: Beitrag zur Geschichte der Stadt Türmitz, Hrsgb. Josef Bertig, Türmitz 1909.</li>



<li>Von der Kohlenförderung in Türmitz, Aussiger Bote, 72. Jahrgang 2020, Folge 5, Seite 141ff.</li>



<li>Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Die Audiodatei, einschließlich der darin enthaltenen Stimmen, wurde mittels KI-Technologie von NotebookLM generiert. Dabei kann es zu Fehlern und Audiostörungen kommen. Diese Audiofolge bietet keine umfassende oder objektive Betrachtung eines Themas, sondern gibt lediglich den Inhalt der genutzten Quellen unterhaltsam wieder.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Einkommen des Revierjägers Josef Höhne in Hungertuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 21:52:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Maria Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Hungertuch]]></category>
		<category><![CDATA[Jäger]]></category>
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		<category><![CDATA[herrschaftlicher Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[Höhne]]></category>
		<category><![CDATA[Hungertuch Nr. 68]]></category>
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					<description><![CDATA[Historischen Dokumenten zufolge beherbergte das Dorf Hungertuch (tschechisch Hladov), das nördlichste in Böhmen gelegene Dorf, einen herrschaftlichen Jäger namens Josef Höhne (auch Hehne geschrieben) (* etwa 1718 in Böhmisch-Kahn; † 18. April 1810 in Hungertuch), der in der Residenz mit der Hausnummer 68 lebte. In den bisher erschlossenen historischen Quellen wird Josef Höhne erstmals anlässlich <a class="read-more" href="https://fhoe.de/allgemein/das-einkommen-des-revierjaegers-josef-hoehne-in-hungertuch/">READ MORE</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Historischen Dokumenten zufolge beherbergte das Dorf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hladov_(Petrovice)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hungertuch</a> (tschechisch <em>Hladov</em>), das nördlichste in Böhmen gelegene Dorf, einen herrschaftlichen Jäger namens Josef Höhne (auch Hehne geschrieben) (* etwa 1718 in Böhmisch-Kahn; † 18. April 1810 in Hungertuch), der in der Residenz mit der Hausnummer 68 lebte. In den bisher erschlossenen historischen Quellen wird Josef Höhne erstmals anlässlich seiner Heirat mit Anna Maria Katze (* 11. Februar 1740 in Böhmisch-Kahn; † 3. Dezember 1778 in Hungertuch) am 19. November 1765 in Böhmisch Kahn als herrschaftlicher Jäger erwähnt. Für seine Dienste erhielt er jährlich folgende Bezüge von der Herrschaft:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Bezug</th><th>Menge</th></tr></thead><tbody><tr><td>Bargeld</td><td>12 Florin (fl.)</td></tr><tr><td>Weizen</td><td>1 Scheffel (Str.) 2 1/2 Metzen</td></tr><tr><td>Korn</td><td>5 Scheffel (Str.) 1 Viertel</td></tr><tr><td>Gerste</td><td>3 Viertel 1 Metzen</td></tr><tr><td>Arbes (Erbsen)</td><td>1 Viertel 2 1/2 Metzen</td></tr><tr><td>Haber (Hafer)</td><td>3 Scheffel (Str.) 1 Viertel</td></tr><tr><td>Salz</td><td>36 Seidel</td></tr><tr><td>Weiches Holz</td><td>6 Klaftern</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Der &#8218;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheffel_(Ma%C3%9Feinheit)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheffel</a>&#8218; (Str.), ein Volumenmaß für trockene Güter wie Getreide, war in der Landwirtschaft weit verbreitet. Die Größe eines Scheffels konnte regional variieren, lag aber in der Regel bei etwa 50 bis 56 Litern. Er diente der Bemessung der Ernte und war essentiell für Handel und Wirtschaft.</p>



<p>Das &#8218;Viertel&#8216; war eine Untereinheit des Scheffels, die oft im Kontext von Getreidemaßen genutzt wurde. Es half dabei, präzisere und kleinere Mengen als einen ganzen Scheffel anzugeben, was besonders im lokalen Handel von Nutzen war. Ein Viertel entsprach dem vierten Teil eines Scheffels.</p>



<p>Der &#8218;Metzen&#8216;, eine weitere Untereinheit des Scheffels, entsprach dem vierten Teil des Viertels oder 16ten Teil eines Scheffels. Dieses Maß war besonders im Getreidehandel gebräuchlich, um kleinere Mengen zu messen.</p>



<p>Der &#8218;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seidel_(Einheit)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seidel</a>&#8218; war eine Flüssigkeits- und Getreidemaßeinheit, die je nach Region unterschiedlich groß sein konnte. Oft umfasste ein Seidel etwa 0,5 Liter. </p>



<p>Der &#8218;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klafter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klafter</a>&#8218;, wurde bei der Messung von Holz als ein Raummaß verwendet. Ein Klafter entsprach dem Rauminhalt eines Holzstapels mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter (6 Fuß).</p>



<p>Der Begriff &#8218;Korn&#8216; ist grundsätzlich eine Sammelbezeichnung für alle Arten von Getreidekulturen, einschließlich Weizen, Gerste, Hafer usw. In einigen historischen Quellen stand &#8222;Korn&#8220; wahrscheinlich für eine bestimmte, lokal vorherrschende Getreidesorte, die infolge nicht konkreter genannt wurde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Podcast</h2>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://fhoe.de/wp-content/uploads/2023/12/Einkommen-Revierjaeger-Josef-Hoehne-Hungertuch-1.wav"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">Rudolf Köhler: <em>Das Einkommen der herrschaftlichen Angestellten zu Schönwald um die Mitte des 18. Jahrhunderts.</em>&nbsp;In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 14. Jahrgang, 1934, 1. Heft. Selbstverlag, 1934, S. 29f.</li>



<li class="has-small-font-size">Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Die Audiodatei, einschließlich der darin enthaltenen Stimmen, wurde mittels KI-Technologie von NotebookLM generiert. Dabei kann es zu Fehlern und Audiostörungen kommen. Diese Audiofolge bieten keine umfassende oder objektive Betrachtung eines Themas, sondern geben lediglich den Inhalt der genutzten Quellen unterhaltsam wieder.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das steinerne Kreuz der Eheleute Höhne in Leukersdorf</title>
		<link>https://fhoe.de/orte/leukersdorf/hegerberg/das-steinerne-kreuz-der-eheleute-hoehne-in-leukersdorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 08:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agnes Höhne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wenzel Plaschke]]></category>
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					<description><![CDATA[Im böhmischen Ort Leukersdorf (tschechisch Čermná), wo der Lotharsteig die alte Poststraße kreuzt, wurde im Jahr 1863 von den Eheleuten Josef Franz Höhne (* 19. März 1825 in Leukersdorf; † 4. Dezember 1909 in Leukersdorf) und Agnes Höhne, geborene Rehn (* 24. November 1823 in Saara; † 14. November 1903 in Leukersdorf) aus Leukersdorf Nr. 18 ein steinernes <a class="read-more" href="https://fhoe.de/orte/leukersdorf/hegerberg/das-steinerne-kreuz-der-eheleute-hoehne-in-leukersdorf/">READ MORE</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im böhmischen Ort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cermn%C3%A1_(Libouchec)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leukersdorf</a> (tschechisch <em>Čermná</em>), wo der Lotharsteig die alte Poststraße kreuzt, wurde im Jahr 1863 von den Eheleuten <u>Josef</u> Franz Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=5b2985af556049f6a20c9cb1dc22c6d5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">19. März 1825</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=c431e4052dbd4608aec02215deb9b5a9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4. Dezember 1909</a> in Leukersdorf) und Agnes Höhne, geborene Rehn (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:-5a0c5211:124d8e63abe:-7ffc&amp;scan=3eab9c1ca2e1416ab7291e704db95b5d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">24. November 1823</a> in Saara; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=de6ac2d7326a4d92af401efd01e1cc70" target="_blank" rel="noreferrer noopener">14. November 1903</a> in Leukersdorf) aus <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=16.92044301154959,-1.188043920700098,25.075192027171585,3.09209731939123&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leukersdorf Nr. 18</a> ein steinernes Kreuz errichtet. </p>



<p>Nach einer historischen Überlieferung befand sich an genau dieser Stelle einst eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kapelle_(Kirchenbau)" target="_blank">Kapelle</a>, die als Arme-Sünder-Kapelle bekannt war. Die Kapelle hatte eine besondere Bedeutung, da verurteilte &#8222;arme Sünder&#8220; hier ihr letztes Gebet verrichteten und ein Glas Wein zur Stärkung erhielten, bevor sie zu einer nahegelegenen <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richtst%C3%A4tte" target="_blank">Richtstätte</a> am <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.748204006381737,9.153435649796382,28.211511092865106,13.914045885943274&amp;link=ext&amp;r=1.0453399254573332">Hege</a><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.748204006381737,9.153435649796382,28.211511092865106,13.914045885943274&amp;link=ext&amp;r=1.0453399254573332" target="_blank">r</a><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.748204006381737,9.153435649796382,28.211511092865106,13.914045885943274&amp;link=ext&amp;r=1.0453399254573332" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berg</a>&nbsp;geführt wurden.</p>



<p>Im Laufe der Zeit geriet die Kapelle jedoch in Verfall. Deren Steine sollen im Jahr 1850 zur Konstruktion des <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=17.868157086338112,5.031605193377009,26.022906101960107,9.311746433468336&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hauses Nr. 58 in Leukersdorf</a> wiederverwendet worden sein. Bilder oder Statuen der Kapelle sollen sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts im <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=15.479036023382918,-0.2932255152021126,23.633785039004913,3.986915724889215&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 27 in Leukersdorf</a> befunden haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">Wenzel Plaschke: <em>Sagen aus Leukersdorf. Von der Armen-Sünder-Kapelle.</em> In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 7. Jahrgang, 1927, 3. Heft. Selbstverlag, 1927, S. 118 f.</li>



<li class="has-small-font-size">im Text verlinktes Kartenmaterial des tschechischen <a rel="noreferrer noopener" href="https://geoportal.cuzk.cz/" target="_blank">Geoportals ČÚZK</a></li>



<li class="has-small-font-size">Die im Text verlinkten Kirchenbücher sind Teil des tschechischen <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.soalitomerice.cz/" target="_blank">Státní oblastní archiv Litoměřice</a> (Staatliches Gebietsarchiv Litomerice).</li>



<li class="has-small-font-size">Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Hausnamen in Leukersdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:39:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Leukersdorf Nr. 28]]></category>
		<category><![CDATA[Leukersdorf Nr. 30]]></category>
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		<category><![CDATA[Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Jahren 1926 und 1927 verfasste Wenzel Plaschke, ein Einwohner des böhmischen Ortes&#160;Leukersdorf (tschechisch Čermná), eine detaillierte Aufzeichnung der Hausnamen des Ortes. Durch das akribische Durchforschen der Grundbücher und das Sammeln von mündlichen Überlieferungen konnte er die Entstehung der meisten dieser alten Namen klären. Diese Spitznamen waren nicht nur wahrscheinlich hilfreich um sich im <a class="read-more" href="https://fhoe.de/orte/leukersdorf/die-hausnamen-in-leukersdorf/">READ MORE</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den Jahren 1926 und 1927 verfasste Wenzel Plaschke, ein Einwohner des böhmischen Ortes&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cermn%C3%A1_(Libouchec)" target="_blank">Leukersdorf</a> (tschechisch <em>Čermná</em>), eine detaillierte Aufzeichnung der Hausnamen des Ortes. Durch das akribische Durchforschen der Grundbücher und das Sammeln von mündlichen Überlieferungen konnte er die Entstehung der meisten dieser alten Namen klären. Diese Spitznamen waren nicht nur wahrscheinlich hilfreich um sich im Ort zurechtzufinden &#8211; besonders wegen der vielen gleichlautenden Familiennamen -, sondern sie dienten auch als soziale Marker, die Berufe, Familienbande und lokale Traditionen widerspiegelten.</p>



<p>Die nachfolgenden Häuser in Leukersdorf und deren Hausnamen sind mit Personen mit dem Familiennamen Höhne verbunden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=21.23144005872706,0.7173021668688808,23.3472668303479,2.8617807593554208&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 22</a>: Im Jahr 1926 war Josef Höhne Besitzer dieses Hauses. Es wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts „beim Schmiedebauer“ genannt. Der Name stammt aus dem Jahr 1688, als ein Johann Schmiedt aus&nbsp;<a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/208916778708539002/5068840710275622603?hl=de#">Königs</a><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Libouchec" target="_blank">w</a><a href="https://www.blogger.com/blog/post/edit/208916778708539002/5068840710275622603?hl=de#">ald</a>&nbsp;(tschechisch <em>Libouchec</em>) die verwitwete Besitzerin dieses Gutes heiratete, und so erhielt das Gut diesen Namen. Die ersten bekannten Besitzer des Hauses Nr. 22 waren bis ins Jahr 1573 Benedig Werner, Paul Krause, Matz Hickmann, Rudolf v. Bünau und bis ins Jahr 1594 Simon Anders.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=22.351065058709747,1.3256023637098755,24.466891830330585,3.4700809561964157&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 34</a>: Im Jahr 1926 gehörte dieses Haus dem Besitzer Adolf Höhne. Es wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts „beim Günther“ genannt. Die Familie Günther bewirtschaftete dieses Gut von 1589 bis 1806. Die Besitzer dieses Hauses am Anfang des 20. Jahrhunderts waren Nachkommen der Familie Günther in weiblicher Linie. Die ersten bekannten Besitzer des Hauses Nr. 34 waren bis ins Jahr 1580 Valten Gut und Matz Hennichen.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=24.32583671222249,-0.2965314945327746,26.441663483843328,1.8479470979537655&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 35</a>: Das als „beim Joukel“ bekannte Bauerngut hatte nach Angabe von Wenzel Plaschke zwischen 1661 und 1735 zwei Besitzer mit dem Namen Jakob Höhne. Aufgrund der zahlreichen Höhne-Familien im Ort Leukersdorf wurde der Vorname Jakob, auch &#8222;Joukel&#8220; genannt, wahrscheinlich zum Namen des Anwesens. Die beiden Besitzer waren der Bauer Jakob Höhne (* etwa 1627 in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Velk%C3%A9_Chvojno#Gemeindegliederung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">München</a>; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=4b573a98a1a2460084c0fba128869cee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwa 22. Juli 1690</a> in Leukersdorf) und dessen gleichnamiger Sohn Jakob Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=7f96ec550ce74daa8f158ddf6092a548" target="_blank" rel="noreferrer noopener">29. März 1670</a> (?) in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=ef439fe436c040f28f824b9335c46d4a" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6. Februar 1720</a> in Leukersdorf). Der jüngere Jakob Höhne übernahm im Jahr 1690 das Bauerngut von seinem gleichnamigen Vater und verpflichtete sich hierbei vertraglich, seine zu diesem Zeitpunkt noch ledige Schwester Anna Höhne (* etwa 1665; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=d61a8e6c682645c4b5c19fe06a1a7190" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwa 24. März 1699</a> in Leukersdorf) für eine potentielle Hochzeit auszustatten. Der erste bekannte Besitzer des Hauses Nr. 35 war bis ins Jahr 1583 Ambrosius Stroppe.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.530572440627655,2.742765503451754,23.638193011445768,4.887244095938295&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 43</a>: Das Anwesen befand sich im Jahr 1927 im Besitz von Emilie Höhne und war ursprünglich als &#8222;beim Müllerlöbel&#8220; bekannt. Das Haus wurde im Jahr 1720 von Hans Deutsch erbaut. Seinen Namen verdankt es laut Wenzel Plaschke zum Teil der Obermühle (<a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.82689109222879,0.3756843027009342,22.904265600039786,2.515754922746598&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 26</a>), dessen Besitzer und Müller Franz Schlößinger später in die Nr. 43 zog. In der Folgezeit kam ein weiterer Namensbeitrag durch Anton Löbel hinzu, der seit 1835 dort wohnte. <br>Später wurde die Adresse als &#8222;beim Poulte&#8220; bekannt. Laut Wenzel Plaschke hatte der Stammvater der im Ort Leukersdorf weitverzweigten Familie, Ferdinand Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=1505dee0589a4dd3b6135c07322b6a3a" target="_blank" rel="noreferrer noopener">27. Oktober 1807</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=d381e099d0cb4d5a99ddd2efd46ff9ae" target="_blank" rel="noreferrer noopener">16. Februar 1881</a> in Leukersdorf) aus dem <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=24.32583671222249,-0.2965314945327746,26.441663483843328,1.8479470979537655&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 35</a> am <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=94a76300ca2c4dcc94aab537f4998986" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4. Mai 1847</a> (in der St. Nikolauskirche in Leukersdorf) Leopoldine Krimmer (* etwa 1803 in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kakau_(Oranienbaum-W%C3%B6rlitz)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kakau</a>; † nach 23. September 1878) aus Deutschland geheiratet. Sie wurde auch &#8218;Poldine&#8216; genannt, woraus der Name &#8218;Poult&#8216; entstanden sei. Es gibt bisher aber keine Quellen, die das Haus Nr. 43 als Wohnhaus dieses Paares bestätigen. Dabei sind für Ferdinand Höhne zahlreiche Wohnorte in Leukersdorf (Leukersdorf <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.29254192882028,0.6269387318309076,24.369916436631275,2.7670093518765713&amp;link=ext">Nr. 24</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.410455191613703,1.9978181609435943,24.487829699424697,4.137888780989258&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">31</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=24.32583671222249,-0.2965314945327746,26.441663483843328,1.8479470979537655&amp;link=ext">35</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.39723127429114,4.014465552644713,24.474605782102135,6.154536172690377&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">51</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.808274704402677,4.4078770929929565,24.88564921221367,6.547947713038621&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">53</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.612119930783745,5.534114051636969,24.68949443859474,7.674184671682633&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">57</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.874394291015776,6.325345104774348,24.95176879882677,8.465415724820012&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">60</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.724523228025976,7.1672678409818085,24.80189773583697,9.307338461027472&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">61</a>, <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.539388385509206,8.108369957108998,24.6167628933202,10.24844057715466&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">63</a>) bekannt, da er offenbar ungewöhnlich oft umgezogen war. <br>Entgegen der Information von Wenzel Plaschke ist es wahrscheinlich, dass nicht dieser Ferdinand Höhne, sondern sein gleichnamiger Vater &#8211; der Bauer <u>Ferdinand</u> Cajetan Wenzel Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=e9ecddde3486438eaee2a4e413d0dea0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">20. Juni 1780</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=351cacce6e7e4a0ea066c5478b5c31d2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">9. Januar 1841</a> in Leukersdorf) &#8211; als (ein späterer) Stammvater des weitverzweigten Familienzweigs in Leukersdorf gilt. Der ältere Ferdinand Höhne hatte zehn Kinder und lebte stets im <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=24.32583671222249,-0.2965314945327746,26.441663483843328,1.8479470979537655&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 35</a>.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.653385924893243,3.5571384119037353,23.730760432704237,5.6972090319493995&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 44</a>: Im Jahr 1927 befand sich das Anwesen im Besitz eines Franz Höhne und war als „beim Blümel-Bauer“ bekannt. Den Namen erhielt es nach einem Besitzer namens Christoph Blümel, der zwischen 1740 und 1763 dort lebte. Ein anderer Besitzer des Hauses Nr. 44, der laut Wenzel Plaschke ebenfalls den Namen Franz Höhne &#8211; tatsächlich ist aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Zimmermann Franz <u>Joseph</u> Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=df963cbf68dd4253897640c929745701" target="_blank" rel="noreferrer noopener">24. November 1810</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=837ba181f9b94e6e82f2b421a76965e5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">29. Januar 1886</a> in Leukersdorf) gemeint &#8211; hatte, baute das <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.986797588258217,4.681171384327316,25.06417209606921,6.82124200437298&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 55</a> 1836 auf dem Grund des Wirtschaftsgutes Nr. 44 und wurde der &#8222;lange Blümel&#8220; genannt. Der erste bekannte Besitzer des Hauses Nr. 44 war bis ins Jahr 1597 Mathes Günther. </li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=21.288743700458276,2.169729086137783,29.44349271608027,6.44987032622911&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 48</a>: Das Anwesen war unter dem Namen &#8222;beim Kospawenzel&#8220; bekannt. Der Vorname &#8222;Kaspar&#8220; im Namen kann durch Wenzel Plaschke nicht erklärt werden. Die letzten Teile des Namens stammen von den Taufnamen der ersten drei Besitzer: Wenzel Walter, Wenzel Mühle und Wenzel Höhne. Das Haus Nr. 48 wurde im Jahre 1780 von Wenzel Walter erbaut.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.900232381582097,4.192988436500217,28.05498139720409,8.473129676591544&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 49</a>: Das Anwesen wurde &#8222;beim Michelebinda&#8220; genannt. Der Name stammt laut Wenzel Plaschke von einem Besitzer namens Johann <u>Michael</u> Höhne (* etwa 1748; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=3c9150a9c5e44bbea4811f2c6ac8fa46" target="_blank" rel="noreferrer noopener">29. Juli 1830</a> Leukersdorf), dessen Enkel als Binder arbeitete. Bei dem von Wenzel Plaschke genannten Enkel des Michael Höhne handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Faßbindermeister Franz <u>Wenzl</u> Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=8c2a5f4ab6a84e359821cbd712e7eacb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">11. Juli 1819</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=03c0a0111f7d480c9c7b7c94c58f9409" target="_blank" rel="noreferrer noopener">16. Juli 1899</a> in Leukersdorf).</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.73652765719063,3.2496823341525896,26.891276672812626,7.529823574243917&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 52</a>: Das Gebäude trug den Namen &#8222;beim Soole&#8220;. Es wurde 1797 von <u>Franz</u> Joseph Sigismund Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=923a54882555418a9feb98dd202c78f5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">23. Mai 1776</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=1dfccadfad2141c08117093b411e4a1b" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12. Juni 1851</a> Leukersdorf), einem Bewohner des <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.472659054817182,1.023656251509818,23.550033562628176,3.1637268715554816&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hauses Nr. 28</a>, erbaut. Dieser war laut Wenzel Plaschke ein Bruder &#8211; tatsächlich ein Halbbruder &#8211; von Anton Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=1f4dab34a7264bd6b0edce534825cc45" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwa 15. Januar 1771</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=07617fdb2a3d4e819d03d39c7d5ea217" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6. November 1828</a> in Leukersdorf), dem Erbauer von Haus Nr. 53 im gleichen Jahr. Wenzel Plaschke vermutet, dass der Spitzname auf das &#8222;Salomonhäusel&#8220; des Hauses Nr. 28 zurückgeht.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.73652765719063,3.2496823341525896,26.891276672812626,7.529823574243917&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 53</a>: Dieses Gebäude war im Jahr 1927 im Besitz von Emil Höhne und wurde &#8222;beim Soolschneira&#8220; genannt. Wenzel Plaschke kann sich nach seinen Angaben die Herkunft des Spitznamens &#8222;Sool&#8220; für dieses Haus nicht erklären, während er zugleich für das Haus Nr. 52 &#8222;beim Soole&#8220; davon ausgeht, dass sich der Spitzname vom <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.472659054817182,1.023656251509818,23.550033562628176,3.1637268715554816&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 28</a>, dem &#8222;Salomonhäusel&#8220;, ableitet. Das Haus Nr. 53 wurde im 1797 von Anton Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=1f4dab34a7264bd6b0edce534825cc45" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwa 15. Januar 1771</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=07617fdb2a3d4e819d03d39c7d5ea217" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6. November 1828</a> in Leukersdorf) aus Haus Nr. 28, einem Halbbruder von <u>Franz</u> Joseph Sigismund Höhne (* <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=923a54882555418a9feb98dd202c78f5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">23. Mai 1776</a> in Leukersdorf; † <a href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ada&amp;scan=1dfccadfad2141c08117093b411e4a1b" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12. Juni 1851</a> Leukersdorf), der im selben Jahr das Haus Nr. 52 errichtete, erbaut.</li>
</ul>



<p>Neben den Häusern, die eine Verbindung zu Personen mit dem Namen Höhne haben, gab es in Leukersdorf viele weitere interessante Hausnamen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_2&amp;extent=14.752222786986373,7.750852263733902,16.911986566501216,9.939862844429674&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 1</a>: Bekannt als „beim Richterbauer“, da die früheren Besitzer von 1570 bis 1848 fast ununterbrochen Ortsrichter waren. Der erste bekannte Besitzer des Hauses Nr. 1 war bis ins Jahr 1588 Benedig Püschel.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_2&amp;extent=13.222390109830016,10.792519586550657,17.384434893270075,12.977030659372442&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 9</a>: Genannt „beim Andersche“, obwohl niemals ein Besitzer diesen Namen führte. Der Name mag vom Taufnamen Andreas herrühren, der zwischen 1635 und 1703 zweimal als Besitzer auftrat. Der erste bekannte Besitzer des Hauses Leukersdorf Nr. 9 war bis ins Jahr 1576 Matz Hennicke.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.58285836583902,0.4594357790775927,23.660232873650013,2.5995063991232565&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 25</a>: Genannt „beim Böhm&#8217;n“ nach den Besitzern von 1612 bis 1701.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.472659054817182,1.023656251509818,23.550033562628176,3.1637268715554816&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 28</a>: Bekannt als „das Salomonhäusel“ nach dem damaligen Besitzer Salomon Gut von 1659 bis 1688. Später wurde es als „Brandhäusel“ bekannt, da eine Familie Brand lange Jahre in diesem Hause zur Miete war. Der erste bekannte Besitzer des Hauses Nr. 28 war bis ins Jahr 1604 Michel Gut.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.03908351346972,2.2292367140896125,24.116458021280714,4.369307334135276&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 30</a>: Eine Mühle, bekannt als „die obere Mühle“. Die Mühle wurde wahrscheinlich von der Herrschaft in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Den historischen Karten aus dem Jahr 1843 (Kaiserliche Pflichtabdrücke des Stallkatasters) ist zu entnehmen, dass nicht das Anwesen mit der Hausnummer 30, dafür aber das Anwesen mit der <a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.71448779498644,7.119882137242378,26.869236810608434,11.400023377333707&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hausnummer 63</a> als &#8218;Obere Mühle&#8216; bezeichnet ist. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass es nach dem Jahr 1843 eine Änderung bei der Verteilung der Hausnummern in Leukersdorf gab.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.27711402527725,3.5924021914307493,24.354488533088244,5.732472811476414&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 45</a>: Das Anwesen war als „beim Wuarnaschusta“ (auch als &#8222;Wagner-Schuster&#8220; bezeichnet) bekannt. Ein früherer Besitzer dieses Anwesens war ein Wagner und ein anderer ein Schuster. Im Jahre 1927 wurde es noch gelegentlich als „beim Schuster“ bezeichnet. Die ersten bekannten Besitzer des Hauses Nr. 45 waren bis ins Jahr 1618 Hans Schwarz und Hans Hausken.</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.199974507561908,2.6149343026663296,28.354723523183903,6.895075542757658&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 47</a>: Das Haus Nr. 47 trug die Bezeichnungen &#8222;beim Schloßerfranze&#8220; und &#8222;beim Brückenwalter&#8220;. Die Namensgebung &#8222;beim Schloßerfranze&#8220; ergab sich aus den Besitzverhältnissen zweier Personen, dem Schloßmeister Ig. Senkbart und Franz Walter. Der Name &#8222;beim Brückenwalter&#8220; leitet sich vom Namen des Besitzers Franz Walter und von der Nähe des Gebäudes zur <a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.29132244066227,0.05390231451693239,26.446071456284265,4.33404355460826&amp;link=ext" target="_blank">Brücke über den Bach</a>, die zur Kirche führte, ab. Den historischen Karten aus dem Jahr 1843 (Kaiserliche Pflichtabdrücke des Stallkatasters) ist zu entnehmen, dass nicht das Anwesen mit der Hausnummer 47, dafür aber das Anwesen mit der <a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=18.666000098136795,0.6798344011214326,26.82074911375879,4.95997564121276&amp;link=ext" target="_blank">Hausnummer 32</a> in der Nähe der Brücke liegt. Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass es nach dem Jahr 1843 eine Änderung bei der Verteilung der Hausnummern in Leukersdorf gab.</li>



<li><a href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=19.203772735923568,3.0865873538401485,27.358521751545563,7.366728593931477&amp;link=ext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haus Nr. 50</a>: Das Haus wurde das &#8222;Pattenhäusel&#8220; genannt. Dieser Name stammt von einem früheren Besitzer, Joh. G. Parten, der am 12. März 1809 verstarb.</li>
</ul>



<p>In der historischen Aufzeichnung der &#8218;Alten Hausnamen in Leukersdorf&#8216;, die von Wenzel Plaschke im Jahr 1926 verfasst wurde, finden sich mehrere Häuser, die mit dem Namen oder Namensteil &#8222;Toffel&#8220; (<a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.29254192882028,0.6269387318309076,24.369916436631275,2.7670093518765713&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 24</a>: „beim Douffel“, <a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.954839788061847,3.4304092042285417,25.03221429587284,5.570479824274206&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 46</a>: „beim Toffelguste“, <a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.39723127429114,4.014465552644713,24.474605782102135,6.154536172690377&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 51</a>: „Toffelwawa“ (Weber) und <a rel="noreferrer noopener" href="https://ags.cuzk.cz/archiv/openmap.html?typ=cioc&amp;idrastru=B2_a_6C_865-1_1&amp;extent=20.317887770355313,4.591909942399568,24.395262278166307,6.731980562445233&amp;link=ext" target="_blank">Haus Nr. 54</a>: „beim Toffelvinze“) verbunden sind. Wenzel Plaschke hatte in seiner Veröffentlichung im Jahr 1926 für diese Hausnamen zunächst keine konkrete Erklärung. In seiner im Jahr 1927 veröffentlichten Fortsetzung trägt er zu diesen Hausnamen nach, dass sich diese vom Vornamen &#8218;Christoph&#8216; der Hausbesitzer ableiten.  </p>



<p>Die Verwendung des Namens oder Namensteils &#8222;Toffel&#8220; in den Hausnamen von Leukersdorf könnte möglicherweise aber auch auf den Anbau von Kartoffeln in dem Ort zurückzuführen sein. Die These lässt sich aus der historischen Entwicklung und der&nbsp;<a href="https://fhoe.de/uncategorized/die-einfuehrung-der-kartoffel-in-leukersdorf/" data-type="post" data-id="100">Einführung der Kartoffel in Leukersdorf im Jahr 1770</a> ableiten. Die Verbindung zwischen dem Namen &#8222;Toffel&#8220; und der Kartoffel könnte in der lokalen Dialektform für Kartoffel liegen. Es wäre möglich, dass die Hausbesitzer, die mit dem Namen &#8222;Toffel&#8220; in Verbindung gebracht wurden, entweder besonders erfolgreich im Kartoffelanbau waren oder eine besondere Rolle bei der Einführung und Verbreitung der Kartoffel in der Region spielten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>In diesem Artikel sind zahlreiche Häuser mit einer historischen Karte aus dem Jahr 1843 (Kaiserliche Pflichtabdrücke des Stallkatasters) verknüpft. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass diese Verknüpfungen nicht korrekt sind. Es gibt Hinweise darauf, dass die Hausnummern in Leukersdorf nach 1843 neu vergeben wurden.</li>



<li>Das Geburtsdatum von Jakob Höhne (*&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=7f96ec550ce74daa8f158ddf6092a548" target="_blank">29. März 1670</a> (?); † <a rel="noreferrer noopener" href="http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7ae1&amp;scan=ef439fe436c040f28f824b9335c46d4a" target="_blank">6. Februar 1720</a> in Leukersdorf) ist zweifelhaft, da im Taufmatrikel kein Name und &#8222;Tochter&#8220; angegeben ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">Wenzel Plaschke:&nbsp;<em>Alte Hausnamen in Leukersdorf.</em>&nbsp;In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 6. Jahrgang, 1926, 4. Heft. Selbstverlag, 1926, S. 182 ff.</li>



<li class="has-small-font-size">Wenzel Plaschke:&nbsp;<em>Alte Hausnamen in Leukersdorf.</em>&nbsp;In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 7. Jahrgang, 1927, 1. Heft. Selbstverlag, 1927, S. 25 ff.</li>



<li class="has-small-font-size">Wenzel Plaschke: <em>Brautausstattung aus dem Jahre 1691.</em> In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 3. Jahrgang, 1923, 3. Heft. Selbstverlag, 1923, S. 84 f.</li>



<li class="has-small-font-size">Wenzel Plaschke: <em>Zur Ortsgeschichte von Leukersdorf.</em> In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Dr. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 4. Jahrgang, 1924, 1. Heft. Selbstverlag, 1924, S. 23 ff.</li>



<li class="has-small-font-size">im Text verlinktes Kartenmaterial des tschechischen <a rel="noreferrer noopener" href="https://geoportal.cuzk.cz/" target="_blank">Geoportals ČÚZK</a></li>



<li class="has-small-font-size">Die im Text verlinkten Kirchenbücher sind Teil des tschechischen <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.soalitomerice.cz/" target="_blank">Státní oblastní archiv Litoměřice</a> (Staatliches Gebietsarchiv Litomerice).</li>



<li class="has-small-font-size">Beitragsbild: fiktives, mit DALL·E 3 erstelltes Bild</li>
</ul>
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