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	Kommentare auf Böhmische Höhne	</title>
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	<description>Die Ahnengeschichte der Höhne-Familien in Böhmen: Eine facettenreiche Sammlung von Forschungsergebnissen, Anekdoten und historischen Dokumenten.</description>
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		<title>
		Kommentar zu Der Grundbesitz der Höhne-Familien in Deutschkahn von Stephan Höhne		</title>
		<link>https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-102</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 13:13:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-100&quot;&gt;Eisenschmidt&lt;/a&gt;.

Unter dem nachfolgenden Link findet sich der Kirchenbucheintrag von Franz Josef Köhler, geboren am 24. April 1880 in Deutsch-Kahn Nr. 12, getauft am 25. April 1880, Sohn des Bauern Franz Köhler in  Deutsch-Kahn Nr. 12 und der Maria Anna, geb. Starke aus Lieben Nr. 9:
https://digi.soalitomerice.cz/digitalnibadatelna/permalink/09ddd7cea03b9b8d:-5a0c5211:124d8e63abe:-7ff5/18457909cc8247189f0a148fe923e35d]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-100">Eisenschmidt</a>.</p>
<p>Unter dem nachfolgenden Link findet sich der Kirchenbucheintrag von Franz Josef Köhler, geboren am 24. April 1880 in Deutsch-Kahn Nr. 12, getauft am 25. April 1880, Sohn des Bauern Franz Köhler in  Deutsch-Kahn Nr. 12 und der Maria Anna, geb. Starke aus Lieben Nr. 9:<br />
<a href="https://digi.soalitomerice.cz/digitalnibadatelna/permalink/09ddd7cea03b9b8d:-5a0c5211:124d8e63abe:-7ff5/18457909cc8247189f0a148fe923e35d" rel="nofollow ugc">https://digi.soalitomerice.cz/digitalnibadatelna/permalink/09ddd7cea03b9b8d:-5a0c5211:124d8e63abe:-7ff5/18457909cc8247189f0a148fe923e35d</a></p>
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		<title>
		Kommentar zu Der Grundbesitz der Höhne-Familien in Deutschkahn von Stephan Höhne		</title>
		<link>https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan Höhne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 12:06:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-100&quot;&gt;Eisenschmidt&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für Ihren Kommentar und die  Hinweise zu Ihrer Familiengeschichte. Der Blick in die historischen Grundbuchaufzeichnungen, die Dr. Franz Wünsch in seiner Ortsgeschichte von Deutschkahn (Dr. Franz Wünsch: Geschichtliches über Deutschkahn. In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 16. Jahrgang, Nr. 1. Selbstverlag, 1936, S. 26 ff.) überliefert hat, erlaubt es, die Besitzverhältnisse am Bauerngut Nr. 12 über fast drei Jahrhunderte nachzuvollziehen – und damit auch den historischen Rahmen für die Familienlinie Ihrer Großeltern zu erschließen.
Das Bauerngut Nr. 12 in Deutschkahn war, soweit die Überlieferung reicht, zuerst im Besitz von Hans Plattlich, der dort im Jahr 1654 als Eigentümer verzeichnet ist. Am 11. Dezember 1684 erwarb Hans Köhler der Jüngere das Anwesen für 200 Schock – einen für die damalige Zeit nicht unerheblichen Kaufpreis. Damit beginnt eine für Deutschkahn bemerkenswert lange Besitzfolge innerhalb ein und derselben Familie, die sich über mehrere Generationen erstreckte. Am 21. September 1699 übernahm Georg Köhler, der Sohn des Voreigentümers, das Bauerngut für 170 Schock, und am 20. November 1746 ging es wiederum an dessen Sohn Hans Köhler für 160 Schock über.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wechselte die Währung, in der die Kaufpreise ausgewiesen wurden: Am 3. Oktober 1791 erwarb Johann Franz Köhler, erneut als Sohn des Voreigentümers, das Anwesen für 233 rheinische Gulden. Am 22. August 1810 folgte ihm sein Sohn Franz Köhler, der für das Bauerngut 2.929 Gulden und 23 Kreuzer entrichtete – ein deutlicher Anstieg des Schätzwerts, der die allgemeine Preisentwicklung jener Zeit widerspiegelt. Bereits vier Jahre später, am 26. August 1814, erwarb Vinzenz Köhler – laut Quelle der Bruder des Voreigentümers – das Gut für 1.178 Gulden und 30½ Kreuzer in Wiener Währung.
Am 3. März 1865 ging das Bauerngut erneut an einen Franz Köhler über, diesmal für 2.470 Gulden. Am 25. März 1905 übernahm Reinhold Köhler das Anwesen. Den letzten urkundlich belegten Besitzwechsel vollzogen am 6. März 1933 Josef und Hildegard Jäger, die als neue Eigentümer eingetragen wurden.
Aus diesen Aufzeichnungen ergibt sich, dass das Bauerngut Nr. 12 von 1684 bis mindestens 1905 – also über mehr als zwei Jahrhunderte – durchgehend im Eigentum der Familie Köhler stand und in der Regel vom Vater auf den Sohn überging. Ihre Großeltern Franz und Anna Köhler dürften dieser Linie entstammen, wobei eine genaue genealogische Einordnung anhand der Kirchenbuch- und Matrikelunterlagen nachvollzogen werden kann. Die Kirchenbücher der Pfarrei Böhmisch Kahn, zu deren Sprengel Deutschkahn gehörte, können hier höchstwahrscheinlich weitere Aufschlüsse geben.
Was die von Ihnen erwähnten Kontakte Ihrer Großeltern nach der Vertreibung 1945 betrifft: Eine Frau Höhne in Stadtroda sowie die Familie Hampe in Merseburg könnten mit den Familien in Nordböhmen in Verbindung stehen, doch müsste man hier mehr Informationen zu deren Eltern-, Großeltern- und Urgroßeltern bekommen. 
Haben Sie mehr Informationen zum tragischen Schicksal Ihrer Tante Anna, die 1939 in der Schickelmühle tödlich verunglückte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-100">Eisenschmidt</a>.</p>
<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar und die  Hinweise zu Ihrer Familiengeschichte. Der Blick in die historischen Grundbuchaufzeichnungen, die Dr. Franz Wünsch in seiner Ortsgeschichte von Deutschkahn (Dr. Franz Wünsch: Geschichtliches über Deutschkahn. In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Prof. Franz Josef Umlauft (Hrsg.): Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes. 16. Jahrgang, Nr. 1. Selbstverlag, 1936, S. 26 ff.) überliefert hat, erlaubt es, die Besitzverhältnisse am Bauerngut Nr. 12 über fast drei Jahrhunderte nachzuvollziehen – und damit auch den historischen Rahmen für die Familienlinie Ihrer Großeltern zu erschließen.<br />
Das Bauerngut Nr. 12 in Deutschkahn war, soweit die Überlieferung reicht, zuerst im Besitz von Hans Plattlich, der dort im Jahr 1654 als Eigentümer verzeichnet ist. Am 11. Dezember 1684 erwarb Hans Köhler der Jüngere das Anwesen für 200 Schock – einen für die damalige Zeit nicht unerheblichen Kaufpreis. Damit beginnt eine für Deutschkahn bemerkenswert lange Besitzfolge innerhalb ein und derselben Familie, die sich über mehrere Generationen erstreckte. Am 21. September 1699 übernahm Georg Köhler, der Sohn des Voreigentümers, das Bauerngut für 170 Schock, und am 20. November 1746 ging es wiederum an dessen Sohn Hans Köhler für 160 Schock über.<br />
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wechselte die Währung, in der die Kaufpreise ausgewiesen wurden: Am 3. Oktober 1791 erwarb Johann Franz Köhler, erneut als Sohn des Voreigentümers, das Anwesen für 233 rheinische Gulden. Am 22. August 1810 folgte ihm sein Sohn Franz Köhler, der für das Bauerngut 2.929 Gulden und 23 Kreuzer entrichtete – ein deutlicher Anstieg des Schätzwerts, der die allgemeine Preisentwicklung jener Zeit widerspiegelt. Bereits vier Jahre später, am 26. August 1814, erwarb Vinzenz Köhler – laut Quelle der Bruder des Voreigentümers – das Gut für 1.178 Gulden und 30½ Kreuzer in Wiener Währung.<br />
Am 3. März 1865 ging das Bauerngut erneut an einen Franz Köhler über, diesmal für 2.470 Gulden. Am 25. März 1905 übernahm Reinhold Köhler das Anwesen. Den letzten urkundlich belegten Besitzwechsel vollzogen am 6. März 1933 Josef und Hildegard Jäger, die als neue Eigentümer eingetragen wurden.<br />
Aus diesen Aufzeichnungen ergibt sich, dass das Bauerngut Nr. 12 von 1684 bis mindestens 1905 – also über mehr als zwei Jahrhunderte – durchgehend im Eigentum der Familie Köhler stand und in der Regel vom Vater auf den Sohn überging. Ihre Großeltern Franz und Anna Köhler dürften dieser Linie entstammen, wobei eine genaue genealogische Einordnung anhand der Kirchenbuch- und Matrikelunterlagen nachvollzogen werden kann. Die Kirchenbücher der Pfarrei Böhmisch Kahn, zu deren Sprengel Deutschkahn gehörte, können hier höchstwahrscheinlich weitere Aufschlüsse geben.<br />
Was die von Ihnen erwähnten Kontakte Ihrer Großeltern nach der Vertreibung 1945 betrifft: Eine Frau Höhne in Stadtroda sowie die Familie Hampe in Merseburg könnten mit den Familien in Nordböhmen in Verbindung stehen, doch müsste man hier mehr Informationen zu deren Eltern-, Großeltern- und Urgroßeltern bekommen.<br />
Haben Sie mehr Informationen zum tragischen Schicksal Ihrer Tante Anna, die 1939 in der Schickelmühle tödlich verunglückte?</p>
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		<title>
		Kommentar zu Der Grundbesitz der Höhne-Familien in Deutschkahn von Eisenschmidt		</title>
		<link>https://fhoe.de/veroeffentlichungen/grundbesitz-der-hoehne-familien/der-grundbesitz-der-hoehne-familien-in-deutschkahn/#comment-100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eisenschmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 09:10:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist sehr interessant. Meine Großeltern Franz und Anna Köhler wohnten in Deutschkahn Nr. 12.  Eine Frau Höhne wohnte nach der Vertreibung  1945 in Stadtroda.  Eine Familie Hampe wohnte in Merseburg. Zu diesen beiden Familien hatten meine Großeltern Kontakt. Gibt es noch Erkenntnisse zu den deutschen Bewohnern von Deutschkahn. Dies würde nicht nur mich, sondern auch meine Mutter sehr interessieren. Denn Ihre Tante Anna ist 1939 in der Schickelmühle tödlich verunglückt und ihr Cousin Walter ist 2025 verstorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sehr interessant. Meine Großeltern Franz und Anna Köhler wohnten in Deutschkahn Nr. 12.  Eine Frau Höhne wohnte nach der Vertreibung  1945 in Stadtroda.  Eine Familie Hampe wohnte in Merseburg. Zu diesen beiden Familien hatten meine Großeltern Kontakt. Gibt es noch Erkenntnisse zu den deutschen Bewohnern von Deutschkahn. Dies würde nicht nur mich, sondern auch meine Mutter sehr interessieren. Denn Ihre Tante Anna ist 1939 in der Schickelmühle tödlich verunglückt und ihr Cousin Walter ist 2025 verstorben.</p>
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